Aus meiner Sicht haben wir alle Trauma erlebt — ganz gleich ob Mann oder Frau. Die Frage ist nicht ob, sondern wie wir wieder ins Fließen kommen.


Wie und wann sich Trauma zeigt, in welcher Häufigkeit und Intensität es angetriggert wird, ist bei jedem Menschen anders. Auch alte Glaubenssätze und Konditionierungen können sich in Überforderungsmomenten immer wieder bemerkbar machen.

Eine Form von Heilung ist Bewegung. Durch sie können Emotionen ins Fließen kommen. In unseren Zellen ist so viel gespeichert, was wir Menschen wahrscheinlich noch nicht einmal ansatzweise erforscht haben — und was unser rationaler Verstand noch nicht ganz begreifen kann. Doch die Wissenschaft weiß bereits: Traumata und Emotionen können in unseren Zellen und damit in unseren Organen gespeichert bleiben.

Was wir von den Tieren lernen können

Tiere schütteln sich, nachdem sie eine Verfolgungsjagd überstanden haben — um vom Überlebensmodus aus Angst, Krise und Stress wieder zurück in die Wahrnehmung, in das Bewusstsein zu kommen.

Durch Bewegung dürfen wir aus der Starre zurück ins Leben finden.

Genau das dürfen auch wir. Eine Herangehensweise für Traumaheilung ist die Bewegung. Ob Yoga, Sport, Tanzen, Tantra oder Klopftechniken — alles kann dienen, um von der Anspannung in die Aktivität zu kommen, von der Starre zurück ins Fließen.

Vanessa tanzend mit erhobenen Armen im hohen Gras — wild.woman.fotografie

Eine kleine Einladung

Vielleicht darf ich dich heute inspirieren, dich mehr zu bewegen oder zu tanzen, wenn du Stress oder Angst spürst. Vielleicht inspirierst auch du mich, mit dem, was dir guttut.

Welche Form von Bewegung ist dein Anker, dein Hilfsmittel? Ich freue mich, wenn du es mit mir teilst.

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